GesundheitDie neueste Entwicklung: Medikamente gegen Spielsucht

15:20  17 februar  2021
15:20  17 februar  2021 Quelle:   pressfrom.com

Finnische Forscher haben ein Medikament entwickelt, das die Sucht stillen sollte. Dies ist ein eher untypischer Ansatz. Die ersten Tests zeigen jedoch, dass es funktioniert.

Die Spielsucht ist ein Problem, das immer schwerwiegender wird. Nur in Deutschland gibt es 100.000 bis 290.000 spielsüchtige Menschen. In Finnland leiden 1,3% der Bevölkerung an Sucht. Das Alter von Abhängigen liegt zwischen 15 und 74 Jahren. In Österreich wird bei 0,7% der Bevölkerung eine Spielsucht diagnostiziert. In der Schweiz sind 0,5% der Bevölkerung spielabhängig.

Die Spielsucht wird als Krankheit eingestuft. Dennoch sind nicht viele Menschen bereit, geheilt zu werden. Dies hängt auch damit zusammen, dass eine solche Therapie viel Zeit in Anspruch nimmt.

Es ist nützlich zu wissen, dass Sucht unterschiedlich sein kann. Zum Beispiel macht Online-Glücksspiel nicht so süchtig wie das Glücksspiel in einem landbasierten Casino. Auch diese Suchtform ist nicht so schwerwiegend. Diese Regel gilt jedoch nur für lizenzierte Casinos. Zum Beispiel sind die auf CasinoHEX.at aufgeführten Casinos zuverlässig, eines davon lässt sich gleich hier zugreifen.

Bisher stellte die Therapie immer einen individuellen Prozess dar. Aber finnische Forscher haben ein Medikament entwickelt, dieses unterdrückt die Sucht. Die Medizin heißt Naloxon. Die Pilotversuche des Arzneimittels begannen im Jahre 2017. Der Schwerpunkt lag auf der praktischen Seite und der Reaktion der Patienten auf das Arzneimittel. Die Tests zeigten, dass Naloxon funktioniert.

Die Tests wurden an 20 Freiwilligen durchgeführt. Das waren 11 Frauen und 9 Männer. Sie alle waren Spieler, die an einer pathologischen Sucht litten. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Man musste Naloxon in Form eines Nasensprays verwenden. Eine Gruppe durfte das Arzneimittel viermal täglich einnehmen, jedes Mal 2 mg. Die andere Gruppe konnte eine doppelte Dosis einnehmen, jedoch nur zweimal täglich.

Die Tests zeigten, dass 73% der Gruppenmitglieder tagsüber, als sie das Spray verwendeten, nicht mehr zum Glücksspiel zurückkehren wollten. Selbst wenn sie spielten, war der Spiel-Wunsch nicht so intensiv.

15-20% der getesteten Patienten hatten früher die gleichen Symptome wie zuvor: Depression, einen Wunsch zum Glücksspiel.

Das Arzneimittel hat jedoch Nebenwirkungen

Es ist interessant, aber die Wissenschaftler entdeckten einen seltsamen Trend. Patienten, die weniger Medikamente einnahmen, hatten stärkere Nebenwirkungen. Darunter waren Appetitlosigkeit und Übelkeit.

Eine Patientin gab zu, dass es sehr bequem ist, das Arzneimittel einzunehmen. Es wird in Form von Nasenspray hergestellt. Sie musste also niemandem erklären, um welche Medizin es sich handelt.

Einige Tests, die durchgeführt wurden, bewiesen nicht viel. Die Tests wurden auch ohne eine Kontrollgruppe durchgeführt, die Placebo einnimmt. Diese Tests haben jedoch gezeigt, dass es möglich ist, die Spielsucht mit Medikamenten zu kontrollieren.

Der nächste Test ist geplant. Dieses Mal werden 130 Freiwillige daran teilnehmen. Eines ist jedoch klar. Das Medikament kann zur Behandlung der Spielsucht eingesetzt werden. Die Spielsucht verursacht wie jede andere Sucht einige biochemische Prozesse im menschlichen Körper. Diese Prozesse können medizinisch gesteuert werden.

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